Datensätze

 

 

Aufbau und Einordnung von Datensätzen

 

Bei der Bevorratung von Daten gibt es verschiedene strukturelle Einheiten, von denen Datensätze von private Krankenversicherungen nur eine sind. Sie selbst setzen sich aus einer kleineren Einheit – dem Datenfeld (oder der Datenspalte) - zusammen. Mehrere Datensätze wiederum bilden in ihrer Gesamtheit eine Datentabelle. In ihr sind kleinere oder größere gleichartig aufgebaute Datenmengen zusammengefasst. Die Zusammenstellung verschiedener Tabellen bezeichnet man dann in der nächstgrößeren Ordnungseinheit auch als Datenbank.
 


Alle möglichen Arten von Daten lassen sich so leicht und einfach zusammenfassen. Und immer, wenn etwas Gleichartiges als Gruppe vorhanden ist, kann es natürlich auch exzellent miteinander verglichen werden, es kann sehr einfach nach gleichen oder auch unterschiedlichen Bestandteilen gesucht werden, um so wiederum Untergruppen mit Ähnlichkeiten oder auch im Gegenzug dazu besonders herausragende Einzeldaten der aktuellen Gruppe zu filtern.



Neben den üblichen Datenfeldern wie Texten, (Ganz-)zahlen, Währungsbeträgen, Datums- und Zeitangaben und Booleschen Ausdrücken (Ja-/Nein-Werte), werden heutzutage auch volumenmäßig größere Daten abgespeichert. Dazu zählen insbesondere Musik-, Bild- und auch Videodaten, die teilweise recht groß sind. Heutige moderne Datenbanken können aber solche Daten problemlos handhaben.


 

Sortierung, Indexierung und Verknüpfung von Datensätzen

 

Liegen also erstmal die Daten in Datensätzen vor, können weitere interessante Dinge mit ihnen vorgenommen werden. Das weiter oben schon beschriebene Suchen und Herausfiltern von Daten nach bestimmten Kriterien ist bei größeren Mengen an Daten immer auch eine Zeitfrage. Ergebnisse sollen schnell ermittelt werden. Hierbei hilft das Setzen eines Index – eines Such- und Sortierkriteriums weiter. Moderne Datenbanken interpretieren die an sie gerichteten Suchanfragen nämlich, bevor eine Suche ausgeführt wird, Hierbei kommen dann auch Indizes zur Geltung, mit deren Hilfe Daten viel schneller gefunden werden können, weil in ihnen die suchrelevanten Angaben schneller vorzufinden sind, als wenn alle Datensätze nach dem jeweiligen Suchkriterium nacheinander aufwendig durchforstet werden müssten. Ein weiteren Vorteil dabei ist natürlich auch, dass eine Sortierung der Daten (auf- oder absteigend) mit Hilfe von Indizes ebenfalls flotter erledigt werden kann.
 


Und dann kommen auch noch Verküpfungen von Datensätzen ins Spiel, mit deren Hilfe man heutzutage erstaunliche Ergebnisse zu Tage fördern kann, die auf den ersten Blick normalerweise nicht ersichtlich sind. Dazu kann man ein Feld eines Datensatzes als Verknüpfungsfeld bestimmen und mit einem Verknüpfungsfeld in einer anderen Tabelle (also einer Gruppe von andersartig aufgebauten Daten) verbinden. Wenn die Daten von einem oder mehrerer Datensätze in den beiden Tabellen gleich sind, können auch deren (andersartige und unterschiedliche) Daten in Zusammenhang gesetzt werden, nur weil die Inhalte dieses einen Verknüpfungsfeldes gleich sind. Diese Art der Suche kann völlig neue Ergebnisse erschließen, weil man Daten miteinander in Beziehung bringen kann, die augenscheinlich gar nichts miteinander zu tun haben müssen, z.B: bei der Suche durch Ausschluß.